Der lange Schatten Zwinglis

Der lange Schatten Zwinglis

Zürich und das französische Soldbündnis, 1520–1620


Hans R. Fuhrer, Christian Moser
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Als einziger Ort der Eidgenossenschaft blieb Zürich unter dem Einfluss der reformatorischen Predigt Huldrych Zwinglis 1521 dem Soldbündnis mit Frankreich fern und begründete damit einen knapp hundert Jahre währenden bündnispolitischen Sonderweg, der erst 1614 endete. Da der Vertrag jeweils nach dem Ableben des französischen Königs erneuert werden musste, sah sich der Zürcher Rat mehrfach zu einer neuen Lageanalyse gezwungen. Dazu wurden begutachtende Kommissionen eingesetzt und Pfarrerschaft und Gemeinden um ihre Meinung angefragt. Anhand bislang unveröffentlichter Quellen zeichnet das Buch diese Diskussionen und das Ringen um die Haltung Zürichs zur Frage der fremden Kriegsdienste nach und zeigt, wie lange das Erbe Zwinglis nachwirkte und schliesslich von der Geschichte eingeholt wurde.

Details

Seitenanzahl: 300
Abbildungen: 12
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-503-3
Erscheinungsdatum: 01.05.2009

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Über den Autor/in

Hans R. Fuhrer (*1941), PD Dr. phil., em. Dozent für Militärgeschichte, Militärakademie an der ETH Zürich, und Privatdozent an der Universität Zürich. Publikationen zur schweizerischen Militärgeschichte.

Christian Moser (*1976), lic. phil., Oberassistent am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte an der Universität Zürich. Publikationen zur Kirchen- und Theologiegeschichte.

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